Durch die Nutzung alternativer Energiequellen versuchen wir, einen kleinen Beitrag an eine saubere Zukunft für nachfolgende Generationen zu leisten. Es sollte heute allen Menschen klar geworden sein, dass die Zukunft nicht in der Nutzung von Atomtechnologie liegt: Abgesehen von dem Risiko einer weiteren Katastrophe, ist schon nur die Entsorgung der nuklearen Abfälle ein Grund, so schnell wie möglich aus der Atomenergie auszusteigen - wirtschaftliche Interessen hin oder her. Wir sind stark davon überzeugt, dass die Wirtschaft durch erneuerbare Energieentwicklungen über die nächsten Jahrzehnte deutlich stärker profitieren wird als mit der heutigen Situation - die nur auf Ausbeute begrenzter Energiequellen aus ist.
Seit dem Umbau unseres Hauses im 2008 nutzen wir Sonnenkollektoren zur Erwärmung unseres Wassers für den Haushalt. Knapp 8m2 Kollektorfläche reichen aus, um ca. 60% unseres Warmwasserbedarfs zu decken. An sonnigen Tagen im Sommer und im Winter kann der ganze Bedarf problemlos gedeckt werden. Ein integriertes System der Firma Schweizer Metallbau bestehend aus Kollektoren, Boiler und Steuerung macht die Installation und Anwendung entsprechend einfach.

In diesem Sommer konnten wir einen kleinen Traum realisieren. Seit dem 15. Juli 2011 sind 50m2 Solar-Module auf unserem Scheunendach installiert und liefern - trotz mässig schönem Wetter im Juli - täglich mehr Strom als wir verbrauchen. In der Nacht und bei sehr schlechtem Wetter sind wir auf den Ausgleich durch die CKW angewiesen. Die Anlage hat in den ersten 2 Monaten 1.92MWh Strom produziert, deutlich mehr als unser Verbrauch ist. Über das ganze Jahr wird sich dies jedoch nicht halten können.
Die Anlage wurde von der Firma Alectron in Ruswil geplant, installiert und in Betrieb genommen - alles in Time and in Cost! Das Projekt wurde professionell geleitet. Die Installation vor Ort hat knapp zwei Tage gedauert.

Da die beiden Installationen nicht zeitgleich erfolgten, ist die Anordnung nicht optimal. Wir haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Der Strom wird durch einen Wechselrichter (Kostal Piko 8.3) von Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt. Die Anlage soll 6.9kWp (Spitze) leisten, die Höchstwerte im Juli lagen bei 7.7kWp. Die Anlage kann bequem über ein Portal der Firma Kostal übers Web überwacht werden.
Interessant ist eine Vergleichstabelle
von unterschiedlichen Anlagen aus der Region auf
dieser Seite.